
Erste Hilfe beginnt mit Aufmerksamkeit.
Diplom-Sportlehrer (Deutsche Sporthochschule Köln), Master Personalentwicklung und Buchautor – u. a. „Der Erste-Hilfe-Ausbilder“ (S+K-Verlag). Seit über 25 Jahren bilde ich Ausbilderinnen und Ausbilder in Erster Hilfe aus, seit 2004 mit meinem eigenen Unternehmen: der Kurszeit GmbH, deren Geschäftsführer ich bin. Mein Schwerpunkt ist die pädagogische Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Trainern sowie Beratung und Coaching für Führungskräfte. Rund 50 pädagogische Fortbildungen, viele bundesweit tätige Ausbilderinnen und Ausbilder und drei Fachbücher später gilt für mich unverändert: Lernen muss ankommen – im Kopf und im Ernstfall.
Extern ausgestellte, unabhängig nachprüfbare Nachweise, die für dieses Profil hinterlegt sind:
Nach über 25 Jahren in der Ersten Hilfe hat sich mein Blick verschoben. Früher stand die Verletzung im Mittelpunkt, heute der Mensch dahinter.
Unser Körper macht keinen großen Unterschied, woher eine Bedrohung kommt. Ob Virus, körperlicher Angriff oder seelische Verletzung: Die Reaktion ähnelt sich. Genauso wenig lassen sich Schmerz, Wunde und Abwehr rein körperlich verstehen. Die Psychoneuroimmunologie beschreibt den Menschen als biopsychosoziale Einheit, und dieser Gedanke trägt für mich weit über die Erste Hilfe hinaus.
Deshalb steht bei der Kurszeit GmbH die Erste Hilfe neben Deeskalation, Kommunikation und Entspannung. Das ist keine Sammlung einzelner Angebote, sondern eine Haltung. Wer im Ernstfall helfen soll, braucht mehr als Handgriffe: Ruhe, Wahrnehmung und einen Umgang mit Belastung.
Erste Hilfe beginnt für mich deshalb früher, als die meisten denken. Bei der Aufmerksamkeit für sich selbst.
Weitere Auftritte: duisburg-erstehilfe.de
Die pädagogische Weiterbildung zur eigenverantwortlichen Aus- und Fortbildung neuer Lehrkräfte, mit Schwerpunkt Erste Hilfe oder Betriebssanitätsdienst. Ausbilder bilden Ausbilder aus. Die Betriebssanitätsdienst-Variante entspricht inhaltlich der Erste-Hilfe-Variante; Voraussetzung ist dort die Qualifikation als Lehrkraft für den Betriebssanitätsdienst. Rechtsgrundlage: DGUV Grundsatz 304-003 (Kriterien für Aus- und Fortbildung von Lehrkräften).
Die regelmäßige Fortbildung für aktive Lehrkräfte und Lehrbeauftragte mit gültiger Qualifikation: Lehrkräfte Erste Hilfe (Module M3, M4, M5, M6; 16 UE), Lehrkräfte Betriebssanitätsdienst (Module M11 + M11a) und Lehrbeauftragte (Module LB8 + LB9, 24 UE), jeweils alle drei Jahre bei einer anerkannten Stelle. Rechtsgrundlage: DGUV-Grundsätze 304-001 / 304-002 / 304-003.
Seit dem Schuljahr 2026/27 ist Reanimationsunterricht an Schulen mit Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen verbindlich: 90 Minuten mindestens einmal in Klasse 7, 8 oder 9, dazu zehn Reanimationsphantome und zwei fortgebildete Lehrkräfte je Schule (Erlass vom 1. Dezember 2025). Phantome, Lehrvideos und Unterrichtsmaterial stellt das Land kostenfrei bereit. Diese Fortbildung ergänzt das um das, was ein Video nicht leisten kann: Üben mit Rückmeldung am Phantom, Didaktik für die Doppelstunde in einer siebten Klasse und auf Wunsch die Begleitung des ersten eigenen Durchgangs.
Beruflich: Als Führungskraft reflektierst du im vertraulichen Rahmen deine Rolle, deine Kommunikation und schwierige Entscheidungen, vom Teamkonflikt bis zum belastenden Mitarbeitergespräch. Privat: Im Life-Coaching klärst du Fragen deiner persönlichen Lebensführung, etwa Orientierung, Balance oder den nächsten Schritt.
Waldbaden, auch Shinrin-yoku genannt, ist der bewusste, langsame Aufenthalt im Wald mit allen Sinnen, ganz ohne Sport und Kilometerzählen. Studien bringen ihn mit kurzfristiger Entspannung in Verbindung, das kann zur Erholung beitragen, ein Heilmittel gegen Stresskrankheiten ist er nicht. Wir bieten Waldbaden als angeleitetes Inhouse-Format für Betriebe an, den Zuschnitt klären wir individuell im Gespräch.
Sturzprophylaxe ist gezieltes Kraft- und Balancetraining für Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen: Es setzt an Muskelkraft, Gleichgewicht und Gangsicherheit an. Es verhindert keine Stürze, kann aber das Sturzrisiko senken und stützt damit die Bewegungsförderung, die der DNQP-Expertenstandard Sturzprophylaxe fordert, ersetzt ihn aber nicht. Wir bieten es als angeleitetes Inhouse-Format für Pflegeeinrichtungen an, den Zuschnitt klären wir individuell im Gespräch.